Ürgüp, Göreme und Avanos

Mit erhebens des Taurusgebirges im Süden, wurden im inneren Anatoliens grosse Mengen von Lava an die Erdoberfläche gedrückt, was letztendlich zur Bildung der Vulkanlandschaft Kapadokiens führte. Vor 60 Millionen Jahren kam es im Umkreis der Vulkane Erciyes Dağ, Hasan Dağ und Güllüdağ zu bedeutenden Eruptionen, die neben Lava auch grosse Mengen an vulkanischer Asche in das Gebiet schleuderten. Die Landschaft Zentralanatoliens wurde somit vollkommen neu geprägt. Im 4. Jahrhunder wurde die Region von Christen besiedelt, welche sich hier vor der religiösen Verfolgung in Sicherheit brachten. Die Bewohner haben das weiche Tuffgestein ausgehölt um sich darin zu verstecken. Es entstanden Kirchen, Klöster und Häuser. Durch das vereinen der, durch Menschenhand entstandenen, Gebäude und der Feenkamine entstand eine atemberaubende und einmalige Landschaft. Auch Heute noch werden Häuser, Hotels und Restaurants durch aushölen des Tuffgesteins errichtet und bewohnt.

Die unterirdischen Städte Kaymakli und Derinkuyu

Eine der Besonderheiten Kapadokiens, sind die unterirdischen Städte. Um sich vor Angreifern zu schützen gruben die Bewohner Kammern und Tunnel unter ihre Häuser. Manche dieser, aus Menschenhand geschaffenen beeindruckenden, unterirdischen Städte, hatten Platz für bis zu 30.000 Menschen. Um die Angreifer, die in diese unterirdischen Städte gelangen, zu verwirren, wurden hunderte von Kammern mit Tunneln verbunden. Um sich vor Angreifern Tage, Wochen manchmal sogar Monate lang verstecken zu können, verfügten diese unterirdischen Städte über kleine Schlafzimmer, Wohn- und Wirtschaftsräume, Weinkeller, Lüftungssysteme sowie Zisternen.

Ihlara Tal

Das Ihlara Tal ist eine 14 km lange und 100-200 m tiefe Schlucht, welche sich im Bezirk Güzelyurt befindet. Im Tal befinden sich viele Felsenkirchen, die bis in die heutige Zeit erhalten geblieben sind. Erstmals wurde dieses Tal im 4. Jahrundert besiedelt.

Weinhäuser

Die Weinherstellung in Kapadokien ist eine von Generation zu Generation weitergegebene Tradition. Das Reifen der Trauben sowie die Herstellung des Weines ist ein sehenswerter Vorgang. Die Weine Kalecikkarası, Öküzgözü, Emir, Narince ve Dimrit göhren zu den qualitativ hochwertigen Rot- und Weisweine der Region.

Uçhisar

Uçhisar lieg 5 km vom Stadtzentrum entfernt und bildet den höchsten Punkt Kapadokiens. Im ganzen Gebiet Kapadokiens gibt es keinen vergleichbaren Ort, der eine schönere Aussicht bietet als dieser. Das auf diesem Berg liegende Dorf trägt den gleichen Namen und ist als Tor Kapadokiens bekannt. Der Sonnenuntergang bietet hier ein spektakuläres Bild.

Ibrahimpaşa

Ibrahim Pascha, der Schwiegersohn des Osmanische Grosswesir, legte, mit seinem Bebauungsplan, den Grundstein für das heutige Nevsehir. Ibrahim Pascha lies im Dorf Brücken, Brunnen, Bäder und Medressen bauen. Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten ist die Ibrahim Pascha Moschee. Die Moschee ist von einer breiten und hohen Mauer umgeben und auch als Kurşunlu Moschee  bekannt.

Tal der Tauben

Das Tal der Tauben erstreckt sich über eine Länge von 4.100 Metern von Uçhisar nach Göreme. Und kann über einen Pfad durchquert werden. Seinen Namen erhielt dieses Tal durch die vielen Taubenschläge, welche in die Felswände geschlagen wurden. Ein unvergleichbarer Ausblick den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Heißluftballonfahrt

Geniessen Sie die atemberaubende Landschaft Kapadokiens aus der Vogelperspektive. Bei dieser Ballonfahrt bekommen Sie die Gelegenheit, verschiedene Naturwunder aufeinmal zu betrachten. Die Flüge sind in verschiedene Kategorien unterteilt, besonders zu empfehlen sind die Flüge bei Tagesanbruch.

Töpferwerkstätte und –Galerien

Eine weitere ältere Form der Kunst, dieser Region, ist das Töpfern. Auch wenn nicht eindeutig geklärt ist, ob das entstehen von Keramik, durch Verbrennung von Ton zufällig entstanden ist, ist doch gewiss, dass Sie in den Galerien auserwählte Stücke erwarten.